Jan-Eric Hellenberg aus Rathenow wurde von Bürgermeister Ronald Seeger für seine Erfolge beim Pangea-Wettbewerb geehrt

Jan-Eric Hellenberg aus Rathenow (Brandenburg) wurde von Bürgermeister Ronald Seeger für seine Erfolge beim Pangea-Wettbewerb geehrt

Eine persönliche Einladung des Rathenower Bürgermeisters erhielt Jan-Eric Hellenberg nach seinem zweiten Platz innerhalb seiner Klassenstufe im diesjährigen, siebten Pangea-Mathematikwettbewerb. Dieser lud ihn und seine Familie ein, um mehr über den Wettbewerb und ihn selbst zu erfahren. Jan-Eric ist schon zum fünften Mal dabei, seit der vierten Klasse steht er jährlich auf dem Siegertreppchen.

Wer ist dieses Mathe-Genie? Schon von Beginn an ist Jan-Eric ein besonders schlaues Kind. Die zweite Klasse an der Jahn-Grundschule Rathenow hat er übersprungen. So kommt es, dass er mit seinen erst 13 Jahren schon in die neunte Klasse des Rathenower Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums geht. Die Schüler dieser Schule nehmen an vielfältigen Wettbewerben teil – so auch am Pangea-Mathematikwettbewerb. Seit einigen Monaten fährt Jan-Eric abwechselnd einmal pro Woche zur Begabtenförderung der Humboldt-Uni nach Berlin und zum Schüler-Kolleg des Hasso-Plattner-Instituts nach Potsdam, um sein mathematisches Können auszuweiten.

Am Pangea-Mathematikwettbewerb gefällt Jan-Eric besonders, dass dort aus einer vorgegebenen Anzahl von Antworten die richtige auszuwählen ist. Anders als bei anderen Wettbewerben müssen hier keine Lösungswege aufgezeigt werden.

Seit dem Beginn des Pangea-Mathematikwettbewerbs 2007 stiegen die Teilnehmerzahlen exponentiell an. Im Jahre 2007 nahmen insgesamt
nur 8269 Schülerinnen und Schüler teil. 2014 waren es in Jan-Erics damaliger Klassenstufe 8 allein 11.400 Teilnehmer, insgesamt rechneten und knobelten 106.837 mit. Vom Pangea-Mathematikwettbewerb wünscht er sich in Zukunft noch schwierigere Aufgaben, damit er endlich einmal Sieger sein kann.

Jan-Eric, der sich über die besondere Auszeichnung durch den Bürgermeister Ronald Seeger freute, erhielt von diesem noch eine kleine Sachprämie und wurde auf seinen weiteren Weg mit folgenden Worten geschickt: „„Wir halten fest: Du bist der König. Punkt aus. Wir werden deine weitere Entwicklung beobachten.“

Dr. Harald Rawolle, Jan-Erics Großvater, war neben dessen Eltern und Schwester ebenfalls eingeladen. Die ganze Familie förderte Jan-Erics Talent schon sehr frühzeitig. So kam es auch, dass Dr. Rawolle kurzerhand auf ehrenamtlicher Basis einsprang, als es an der Jahn-Grundschule keine AG zur mathematischen Förderung interessierter und begabter Schülerinnen und Schüler mehr gab. Bei Jan-Erics Eintritt ins Gymnasium wechselte er mit dorthin und bot ebenfalls Arbeitsgemeinschaften an. Er konnte seinen ehemaligen Schulkameraden Dr.-Ing. Peter Niemann gewinnen, ebenfalls AGs zu leiten. Ein großes Ziel von Dr. Rawolle war es, das Mathe-Wettbewerbsleben am Gymnasium anzukurbeln. Ebenso sollten auch Schüler anderen Schülern helfen. Seit diesem Schuljahr hat sich Dr. Rawolle nun auch aus dem schulischen Mathematikleben zurückgezogen, die AGs werden von Lehrerinnen des Jahn-Gymnasiums weitergeführt.

Pangea wünscht Jan-Eric weiterhin viel Erfolg in seiner schulischen Laufbahn. Den Zeitungsbericht aus der Märkischen Allgemeine Zeitung (MAZ) können Sie hier oder unter dem Link http://pangea-wettbewerb.de/download/zeitungsbericht-maz-ueber-jan-eric-hellenberg/ herunterladen .